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Pädagogische Kozeption

GRUPPENARTEN / ALTERSSTRUKTUR

 

Kokolores hat zwei Kleinkindgruppen mit 2 x 9 Plätzen. Das Betreuungsangebot gilt für Kinder ab 12 Monaten und dem vollendeten dritten Lebensjahr. Es können nur Ganztagsplätze gebucht werden. Weiterhin gibt es eine Kindergartengruppe mit 18 Plätzen für Kinder zwischen drei und sechs Jahren.

Die gewünschten Betreuungszeiten werden zu Beginn des Krippenjahres gemeinsam mit den Eltern verbindlich festgelegt. Diese Festlegung kann bei Bedarf zum neuen Krippenjahr geändert.

 

ÖFFNUNGSZEITEN

 

Kokolores ist 5 Tage in der Woche zwischen 08:00 – 16:00 Uhr geöffnet.

Weiterhin werden ein Früh- und ein Spätdienst vom 07:00 – 08:00 Uhr sowie 16:00 – 17:00 Uhr angeboten.

 

TAGESABLAUF KLEINKINDGRUPPE

 

08:00 - 08:30 Uhr – Freies Spielen, Ankunft der Kinder

08:45 - 09:00 Uhr – Begrüßung, Morgenkreis

09:00 - 09:30 Uhr – gemeinsames Frühstück

09:00 - 10:00 Uhr – Wickeln, Zähne putzen

10:00 -  11:30 Uhr – Spiel- und Lernangebote, Spielplatzbesuche, Ausflüge

11:30  - 12:00 Uhr – Kreisspiele, Tanzen, Singen

12:00 -  12:30 Uhr – gemeinsames Mittagessen

12:30 -  12:45 Uhr – Abräumen, Zähne putzen, Wickeln, Vorbereitung auf den Mittagsschlaf

12:45 -  14:00 Uhr – Mittagsschlaf/ Mittagsruhe

14:00 -  14:30 Uhr – Freies Spielen, bis alle Kinder aufgestanden sind

14:30 -  15:00 Uhr – Nachmittagssnack

15:00 -  16:00 Uhr – Freies Spielen, Aktivitäten Draußen, Abholzeit

 

TAGESABLAUF VORSCHULGRUPPE

 

08:00 - 08:30 Uhr –  Freies Spielen, Ankunft der Kinder

08:45 - 09:00 Uhr –  Begrüßung, Morgenkreis

09:00 - 09:30 Uhr –  gemeinsames Frühstück

09:00 - 10:00 Uhr  –  Zähne putzen

10:00 - 12:30 Uhr   –  Spiel- und Lernangebote, Spielplatzbesuche, Ausflüge

12:30 - 13:15 Uhr    –  gemeinsames Mittagessen

13:45 - 14:30 Uhr   –   Abräumen, Zähne putzen, Ruhephase

14:30 - 15:00 Uhr   –  Mittagsruhe/ Freies Spielen

15:00 - 15:15 Uhr    –  Nachmittagssnack

15:00 - 16:00 Uhr   –  Freies Spielen, Aktivitäten Draußen, Abholzeit

 

VERPFLEGUNG

 

Den Kindern wird eine ausgewogene und abwechslungsreiche Kost zum Mittagessen angeboten. Es wird Rücksicht auf Speisevorschriften genommen, die religiös oder allergiebedingt begründet sind.

Es wird darauf geachtet, die Mahlzeiten mit den Kindern in einer ruhigen und gepflegten Atmosphäre einzunehmen. Gemeinsamer Anfang und Ende spielen dabei eine wichtige Rolle. Im vertrauten Rahmen der Gruppe wird den Kindern die Möglichkeit gegeben, ihre Essgewohnheiten und Vorlieben zu erweitern. Dabei wird den Kindern beigebracht, selbständig zu essen.

Das tägliche Frühstück sowie den Nachmittagssnack sollen eine gesunde Grundlage bieten, ein Stück Obst oder Gemüse, Vollkornbrot, Joghurt, Müsli, etc.

Ebenso wie das Essen ist gesundes und ausreichendes Trinken wichtig, deshalb wird den Kindern Tee, Wasser und Saftschorle angeboten.

PÄDAGOGISCHE KURZKONZEPTION

 

In Rücksprache und Kooperation mit den Eltern soll die persönliche Entwicklung jedes einzelnen Kindes in einem Umfeld, in dem es sich wohlfühlen kann und in dem es Sicherheit und Orientierung erhält, unterstützt und gefördert werden.

Schon die Kleinsten können selbstbestimmt handeln, sich mit ihrer Umwelt auseinandersetzen, und dabei sind Lernen und Körpererfahrung unmittelbar miteinander verknüpft. Sie brauchen verlässliche Bezugspersonen und andere Kinder um sich zu entwickeln und soziale Erfahrungen zu machen und einen entwicklungsbezogenen Wechsel von Aktivitäten und Ruhe.

Kleine Kinder erfahren die Welt vor allen Dingen über ihre Sinne, so brauchen sie Spiel- und Erlebnisräume, die es ihnen ermöglichen in diesen Bereichen zu agieren. Zur Entwicklung von emotionaler Intelligenz und sozialer Kompetenz brauchen sie sowohl liebevolle Zuwendung und Körperkontakt, als auch die Möglichkeit mit Erwachsenen und Kindern in einen Austausch und eine Beziehung zu treten.

 

Helfen Selbstständigkeit zu entwickeln

 

Die Kinder sollen in ihren Fähigkeiten bestärkt und dort unterstützt werden, wo sie noch Hilfe benötigen („Hilf mir, es selbst zu tun“), dadurch soll ihr frühes Bedürfnis, möglichst eigenständig zu handeln, gefördert werden. Erfolgserlebnisse (z.B. beim selbstständigen An- und Ausziehen, beim Essen oder Toilettengang) und die ihnen eingeräumte Möglichkeit Entscheidungen selbst zu treffen (z.B. was und mit wem sie spielen möchten) helfen ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

 

Sozialkompetenz entwickeln und festigen

 

Die Kinder erhalten durch die verschiedenen Altersstufen die Möglichkeit voneinander zu lernen. Sie sollen lernen, sich in einer Gruppe zu integrieren und im täglichen Miteinander zu behaupten. Dazu zählt der Aufbau gegenseitigen Respekts und Verständnisses, Geduld und Rücksichtnahme.

 

Förderung von Sinneswahrnehmung, Orientierungsvermögen und Motorik

 

Zur Förderung ihrer Sinneswahrnehmung sollen die Kinder vielfältige Anregungen aufgezeigt bekommen, die ihnen Spaß machen. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Umwelt spielerisch zu erkunden. So oft wie möglich sollen die Kinder daher nach Draußen gehen und Dinge in ihrer natürlichen Umgebung erleben können. Mit selbst gesammelten Naturmaterialien können sie auch in den Räumlichkeiten basteln, wodurch ihre motorischen Fähigkeiten geschult werden.

Natürlich steht auch übliches Spielzeug zum Spielen zu Verfügung.

Ausflüge, aber auch Bewegungsangebote (Turnen, Tanzen, Klettern, etc.) und Entspannungsangebote (Mittagsruhe, Schlaf, Gelegenheit sich einkuscheln zu können) bilden einen Bestandteil des Konzepts.

 

Förderung der sprachlichen und kognitiven Entwicklung

 

Die sprachlichen Fähigkeiten der Kinder sollen immer unter Berücksichtigung ihrer Interessen und des individuellen Entwicklungsstandes, z.B. durch Kreis-Bewegungs- und Fingerspiele gefördert werden. Es wird gesungen und gemeinsam musiziert. Erzählungen, Gespräche, Rollenspiele und Bilderbuchanschauungen vermitteln den Kindern spielerisch das Wissen.

 

Förderung von Phantasie und Kreativität

 

Damit die Kinder ihre schöpferische Phantasie und Kreativität weiterentwickeln können wird ihnen Raum gegeben, um sich in allen Bereichen mit verschiedenen Materielaien wie z.B. Farben, Papier, Kreide selbst zu erproben und zu experimentieren. Ihre Ideen und Phantasien werden ernst genommen und so weit wie möglich in dem Tagesablauf aufgegriffen.

 

Freies Spiel

 

Ein wichtiger Bestandteil des Tagesablaufes ist das Freie Spielen.

In dieser Zeit können die Kinder:

    ihren Spielort selbst wählen und den Spielverlauf gestalten

    entscheiden, was sie tun möchten (z.B. spielen, zuschauen, ausruhen, bauen) und mit wem

    sich mit oder ohne vorgegebenen Materialen beschäftigen

    die Beschäftigungsdauer und Intensität selbst bestimmen und wechseln nach eigenem Ermessen und Kräften

 

Dabei stehen die unterschiedlichen Bedürfnisse des Kindes im Vordergrund:

   alleine sein wollen bzw. Nähe und Zuwendung einfordern

    lange ausharren oder schnell wechseln

    aktiv sein bzw. „Nichts tun“

    mit Kindern spielen oder sich alleine beschäftigen

    sich alleine etwas suchen oder am Angebot der Erzieherin teilnehmen

 

Das Freie Spielen hat große Bedeutung und bekommt deshalb viel Raum, weil hier

    soziale Beziehungen geknüpft werden

    Lernerfahrungen durch Wiederholungen vertieft werden

    positive und negative Erfahrungen verarbeitet werden

    die Kinder kreativ / schöpferisch tätig sind

    eigene Impulse der Motor sind

    Weisungen und Vorschriften eine untergeordnete Rolle spielen

    Spaß am Tun entwickelt wird

    die eigene Wissbegier gestillt und die Welt entdeckt wird

“Die Kinder kennen weder Vergangenheit, noch Zukunft, und sie genießen die Gegenwart."


 

Zusatzangebote
Sport & Joga 

Jeden Donnerstag gehen unsere großen Kids turnen. In der gut ausgestatteten Halle, dort dürfen sich die Kinder mal richtig austoben im Freispiel aber auch mit Anleitung unser Erzieher gezielt altersgerechte Motorik zu trainieren

Zusätzlich bitten wir den Ü3 Kindern mehrmals im Jahr die Möglichkeit, an einem Joga Monat teilzunehmen. Durch eine erfolgreiche Weiterbildung, konnte eine unser Fachkräfte die Qualifikation zum Kinderentspannungslehrer erwerben.

So werden die Kinder unter erzählerischer Anleitung durch kleine Geschichte geführt, in denen sie durch ihr Handeln aktiv in verschiedene Rollen schlüpfen. Tun, Halten und Loslassen werden von den Kindern bewusst erlebt und wahrgenommen.

Musik 

In Kooperation mit dem Seniorenheim in der Marcusallee treffen wir regelmäßig unsere Singomis und -opis und singen gemeinsam traditionelle Lieder, die eigentlich schon “aus der Mode” gekommen sind.

Mit unserer Musikpädagogin Yvonne erleben die Kinder Musik zusätzlich; sie tanzen, singen und musizieren.

Englisch

Ausgewählte Kleingruppen werden 1xWöchentlich von unser Englischlehrerin betreut, dabei werden erste Worte und Lieder auf englisch vermittelt und bleiben bei einigen Kindern auf diese spielerische Art und Weisen im Gedächtnis. Mit dem Ziel, erste Grundlagen für den Klang und Wortlaut der Sprache zu bilden, die in unser heutigen Zeit eine große Rolle spielt, haben wir dieses Projekt angefangen und führen es nun weiter.